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| Zurück | Dienstag, 13. März 2007
Literaturpreis an Autor aus Zürich
Ironie und Satiere realistisch Präzise Die Jury unter Vorsitz von Jochen Hieber Frankfurter Allgemeine Zeitung) begründete ihre Entscheidung für den Hauptpreis mit den Worten: <<Der Friedrich-Hölderlin-Preis 2007 der Stadt Bad Homburg wird verliehen an Urs Widmer für sein in vier Jahrzehnten gewachsenes Werk. Dessen Stil zeichnet, in Hölderlins Sinn, der Wechsel der Töne aus: Ironie und Satire stehen neben surrealer und realistischer Präzision. Nichts ist der Prosa, nichts den Hör- und Theaterstücken fremd. Wir begegnen scheiternden Spitzenmanagern, seltsamen Zwergen und entrückten Künstlern ebenso wie scheinbar einfachen Leuten aus der urbanen und ländlichen Menschenprovinz. So sammelt und schildert Urs Widmer die Fülle der Welt.>> Urs Widmer veröffentlichte zuletzt die Romane <<Der Geliebte der
Mutter>> (2000), <<Das Buch des Vaters>> (2004) und
<<Ein Leben als Zwerg>> (2006).Widmer stammt aus Basel (21.
Mai 1938). Ruhmreiche Vorgänger Urs Widmer ist der 25. Preisträger in der Geschichte des Friedrich-Hölderlin-Preises und der zweite Preisträger aus der Schweiz. Zu den Geehrten der Vorjahre zählen unter anderem Peter Härtling, Wolf Biermann, Marcel Reich-Ranicki und Robert Menasse. 2006 hatte Rüdiger Safranski den Preis erhalten. Mitglieder der Jury sind als Vorsitzender Jochen Hieber (F.A.Z.), die Oberbürgermeisterin von Bad Homburg Dr. Ursula Jungherr, Professor Dr. Volker Bohn (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität), Professor Dr. Anne Bohnenkamp-Renken (Freies Deutsches Hochstift), Professor Dr. Gerhard Kurz (Hölderlin-Gesellschaft) und diesmal Professor Rüdiger Safranski als Preisträger des Vorjahres.
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